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Fossilien & Mineralien

Fundorte und Besuchersteinbrüche

Wo Sammeln ausdrücklich vorgesehen ist – und wo man nur schauen darf. Neun Orte in Deutschland und Österreich, jeder mit Schild.

Sachgebiet
Fundorte
Fächer
9 belegt
Geprüft
06.10.2026

Fundorte für Fossilien und Mineralien im Setzkasten

Im Setzkasten liegen Orte, an denen Sammeln ausdrücklich vorgesehen ist, und solche, die man nur ansehen darf. Das Schild sagt, was gilt. Leere Fächer sind für Fundstellen reserviert, die wir noch prüfen.

Besuchersteinbrüche in Deutschland

Die bekanntesten Steinbrüche zum Fossilienklopfen liegen in zwei Gebieten: im Altmühltal mit seinem hellen Plattenkalk aus dem Oberjura und am Fuß der Schwäbischen Alb rund um Holzmaden im dunklen Posidonienschiefer des Unterjura. In beiden Gebieten verleihen die Betreiber Werkzeug, und gewöhnliche Funde dürfen in der Regel mit nach Hause.

Ein früher beliebter Besuchersteinbruch bei Mühlheim (Mörnsheim) ist seit November 2024 dauerhaft geschlossen. Die Grube Messel bei Darmstadt ist Welterbe und nur mit Führung zugänglich; Sammeln ist dort nicht gestattet.

Fossilien und Mineralien in Österreich

In Österreich ist die Fossilienwelt Weinviertel in Stetten der zugänglichste Ort für Familien: Am weltgrößten fossilen Austernriff wird geschaut, in der „Haibucht“ darf gegraben werden. Mineraliensammler zieht es in die Hohen Tauern, wo je nach Bundesland und Nationalparkzone eigene Regeln gelten.

Am steirischen Erzberg, dem größten Tagbau Mitteleuropas, gibt es Führungen und ein Schaubergwerk; Mineraliensammeln für Besucher wird dort nicht angeboten.