- Sammlung
- Nr.
- Objekt
- Art
- Fundort
- Koordinaten
- Schicht
- Datum
- Finder
Kurzfassung ohne Gewähr, Stand 06.10.2026. Maßgeblich sind Gesetz, Schutzgebietsverordnung und Erlaubnis des Eigentümers.
Was auf ein Fundetikett gehört
Ein gutes Etikett beantwortet die Fragen, die man in zwanzig Jahren nicht mehr aus dem Gedächtnis beantworten kann: Was ist es? Wo genau lag es, in welcher Schicht? Wann und von wem wurde es gefunden? Dazu kommt eine fortlaufende Nummer, die auch auf dem Stück selbst steht – mit einem kleinen Punkt Lack und Tusche an einer unauffälligen Stelle.
- Objekt: deutscher Name, wenn bekannt auch die Gattung.
- Fundort: so genau wie möglich – Ort, Steinbruch oder Flur, Bundesland, Land; dazu Koordinaten.
- Schicht: Gesteinsart und Erdzeitalter, sofern bekannt. Gerade bei Fossilien macht diese Angabe den Fund wissenschaftlich brauchbar.
- Datum und Finder: wichtig auch für die Frage, ob ein Stück rechtmäßig in die Sammlung kam.
Das Etikett wird mit Bleistift oder lichtechter Tinte auf säurefreies Papier geschrieben und liegt beim Stück in der Schachtel. Zusätzlich lohnt ein Sammlungsverzeichnis, ob als Heft oder Tabelle.