Ein Austernriff aus dem Miozän
In Stetten im niederösterreichischen Weinviertel liegt unter einem Hallendach das weltgrößte freigelegte fossile Austernriff. Es entstand vor rund 16,5 Millionen Jahren im Korneuburger Becken, als hier ein flaches, warmes Meer lag. Neben Riesenaustern wurde hier die größte bekannte fossile Perle gefunden.
Fossilienwelt Weinviertel: schauen und graben
- Fundort
- Stetten
- Land
- Niederösterreich, AT
- Gestein
- Sande und Austernbänke, Miozän
- Am Riff
- nur ansehen
- Haibucht
- graben und sieben: Haizähne, Muscheln, Schnecken; was ins bereitgestellte Sackerl passt, darf mit
- Saison 2026
- 27.03. bis 01.11., Di–So und Feiertag 10–17 Uhr, in den Sommerferien täglich; letzter Einlass Haibucht 15:30. Zeiten bitte vor dem Besuch beim Betreiber prüfen.
- Betreiber
- fossilienwelt.at
Die Haibucht ist auf Familien ausgerichtet; Kinder finden dort schnell erste Haizähne. Für die Bestimmung lohnt der Blick auf die Tafeln im Museum.
Regeln für Fossilien in Niederösterreich
Außerhalb solcher Angebote gilt das niederösterreichische Naturschutzgesetz: Mineralien und Fossilien dürfen nicht mutwillig zerstört werden, Maschinen, Spreng- und chemische Mittel sind verboten. Bedeutende Funde sind binnen zwei Wochen der Landesregierung zu melden und vor einer Weitergabe dem NÖ Landesmuseum zum Erwerb anzubieten.
